Und es wurde Licht.
Bedauerlicherweise werde ich nicht lange genug leben, um alle Sprachen, die auf meiner Wunschliste stehen, lernen zu können. Meine Muttersprache ist Englisch und ich spreche fließend Deutsch. Nepali, Französisch und Spanisch konnte ich vor einigen Jahren auch fließend, heute verstehe ich mehr als ich sprechen kann. Darüber hinaus kann ich etwas Newari, Hindi, Italienisch und Plattdeutsch. Liebend gerne würde ich mehr Italienisch, Norwegisch, Japanisch, Portugiesisch können - aber das gilt im Grunde für jede Sprache, die ich länger als zwei Wochen höre.
An der Universität habe ich nicht nur Deutsch, Spanisch und Französisch studiert, sondern auch antrophologische Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaft, Logopädie/Audiology, Pädagogik und Psychologie. Als ich zehn Jahre alt war, habe ich zum ersten Mal Deutsch gehört, es waren meine Mitschüler Ben und Jens Kohn; von ihnen habe ich auch meine ersten deutschen Sätze gelernt. Seither interessiere ich mich sehr für Sprache und Kommunikation. Mein Schullehrer in der sechsten Klasse, Mr. Ford, erkannte mein Talent dafür und förderte mich darin.
Im Leben geht es manchmal komisch zu: Seit ich ein Junge war, bin ich ein Sprach- und Kommunikationsfreak und dann kommt das Internet daher.
Von September 1983 bis März 1986 lebte ich in Nepal und arbeitete als Entwicklungshelfer in einem kleinen Dorf in den Bergen Nepals. Die Menschen, die in Bhairabsthan, Palpa, Nepal leben, haben meine Zeit dort zu einer der angenehmsten meines Lebens gemacht - auch wenn ich die meiste Zeit krank gewesen bin. Vergiss die Berge. Es sind die Menschen, die Nepal zu einem interessanten Ort machen.
Wenn ich mal dazu komme, werde ich ein paar Bilder von Nepal hochladen und mehr über meine Erfahrungen dort berichten.
Ich werde noch eine ganze Weile hier bleiben. Deutschland ist ein sehr interessantes und gleichzeitig frustrierendes Land. Noch ehe die Mauer fiel, bin ich hierher gekommen. Dabei hatte ich es auch immer mit einer sehr pingeligen Bürokratie zu tun und habe mich bis heute nicht an die strengen Ladenöffnungszeiten gewöhnt. Jedes Land, außer dem in dem ich lebe, hat eine unnötige Rechtschreibreform akzeptiert. Doch wenigstens sind wir ein fester Bestandteil Europas.
Überwiegend verfolge ich die politischen Geschehnisse der Welt durch das Lesen von Zeitschriften wie The Economist oder Time und ich verfolge die Nachrichten bei CNN. Ich bin davon überzeugt, dass die Welt, in der wir leben, eine bessere geworden ist, dass es aber nichtsdestotrotz noch jede Menge zu tun gibt, um die Lebensverhältnisse aller zu verbessern.
Ich bin ein Optimist und glaube an eine gute Zukunft. Ich mag auch Science Fiction, glaube aber nicht, dass hier bald Aliens auftauchen werden. Wir sind für unsere Zukunft selbst verantwortlich und müssen unsere Bedürfnisse und Ideen kommunizieren. Eine bessere Kommunikation bedeutet mehr Information, Verhandeln, Verstehen und Frieden.